Offene Ateliers 2015

Das liebenswerte Rotweinstädtchen Unkel ist am Wochenende des 18.- und 19.04.2015 wieder reicher geworden. Reicher um eine schöne Veranstaltung, von ansässigen Künstler und Kunsthandwerkern organisiert.

Die Offenen Ateliers in Unkel öffneten ihre Pforten

Zum ersten Mal öffneten sie ihre Ateliers und Werkstätten für die Öffentlichkeit – und diese nahm das Angebot dankend an. Schon pünktlich am Samstag um 11.00 Uhr erschienen die ersten Besucher und sonntagabends, fast genau um 18:00 Uhr, gingen die letzten.

Die zahlreichen regionalen wie überregionalen Gäste konnten während dieser Zeit einen Einblick in die Arbeitswelt der Kreativschaffenden erhalten. Es wurden vor Ort Arbeitsechniken erklärt, über Materialien diskutiert und natürlich Exponate und Werkstücke bewundert.

Die Teilnehmer und ihre Tätigkeiten

Eine Galerie mit Eindrücken der Offenen Ateliers folgt in Kürze.
Bis dahin eine kurze Zusammenfassung.

Mit Tuncay Elevis, Anja Rihm sowie Trudi Schröder wurde unter anderem über Zeichnung und Skulptur gesprochen, Leder und Schnitt wurden von Almuth und Kalle Behrends erkärt und über Frischholzprodukte wusste Andrea Schwank zu berichten.
Bei Gabriea Mrozik gab es spannende Aspekte zu Glas, Britta Bellin-Schewe teilte ihr Wissen über den Umgang mit Keramik und Gabriele Geier präsentierte Anatomisches.Musikinteressierte kamen bei den Hommerichs auf ihre Kosten und handgeschwungene Lettern von Barbara Schwinges wussten ebenfalls zu überzeugen.Naturmotive, Licht und Blenden waren ein Thema bei Malin G. Kundi und Christian Rosenzweig. In ihrem schönen Garten teilte Nicole Hahn ihre Faszination für Material und Form und bot Selbstgebackenes für Hungrige.Die Malerin Claudia Coqui glänzte mit Farben und das Restaurant „Zur Traube“ bot Fahrräder zur kostenfreien Nutzung an.

Geführte Selbsterfahrung

Bei einigen Teilnehmern konnten die Gäste selbst ausprobieren. Kinder walzten bei Goldschmiedin Sonja Salehi gebräuchliche Münzen zu langen Zungen und zeigten diese stolz herum. Andere druckten im „Rheinblick“ mit handgeschnitzten Druckplatten ihre eigenen Klappkarten. Und in den Räumen von Petra Thyssens „Landleben“ machte so mancher erste Erfahrungen mit Rheinischem Filz.

Entspannte fröhliche Stimmung

Die herausgeputzten Arbeitsstätten und das herrliche Wetter führten bei allen Beteiligten zu einer entspannten fröhlichen Stimmung. Ob die kleine Gruppe auffallend heiterer Amerikaner nur vom Frühlingsduft beschwipst war, ist nicht bekannt.

Dass hinter den Künstlern und Kunsthandwerkern eine wochenlange Vorbereitungszeit lag, konnte man ihnen an diesem gelungenen Wochenende nicht anmerken. Im Vorfeld hatten sie sich regelmäßig getroffen, Plakat und Flyer entworfen, die Ateliers hergerichtet und Ideen zur Präsentation ihrer Arbeit entwickelt.
Freiwillige Helfer verteilten frühzeitig mehrere Tausend Hinweisblätter in die Scheurener und Unkeler Briefkästen. Die regionalen Zeitungen kündigten die Offenen Ateliers ebenfalls mit ausführlichen Beiträgen an und unterstrichen ihr Interesse durch Interviews und Photos an beiden Tagen.

Erschöpft durch die Vorbereitungen der Offenen Ateliers, aber zufrieden über den posititven Verlauf waren sich alle Teilnehmer sehr schnell einig: Fortsetzung folgt. Im April 2016!

Wir freuen uns darauf!

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